Hemmnisse beim Einsatz von rezykliertem Beton identifizieren
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Lightcycle – Etabliertes Rücknahmesystem für Leuchtmittel

Ausgediente Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und LED-Lampen mit elektronischen Bauteilen dürfen nicht im Hausmüll landen – ihr Entsorgungsweg ist seit 2005 vorgeschrieben. Dahinter steht auch die Erfolgsgeschichte von Lightcycle, einem privatwirtschaftlichen „Sammelstellennetz“, dem bundesweit etwa 9.000 Sammelstellen zur Verfügung stehen. Hier werden sowohl haushaltsübliche Mengen an über 6.000 Kleinsammelstellen im Handel und auf den kommunalen Wertstoffhöfen wie auch größere Mengen an 400 Großsammelstellen kostenlos angenommen und recycelt. Bei sehr großen Mengen erfolgt eine kostenlose Direktabholung. Ziel ist die Wiederverwendung nutzbarer Bestandteile und die Gewinnung wertvoller Sekundärrohstoffe durch einen aufwändigen Recycling-Prozess. Hinzu kommt die fachgerechte Entsorgung nicht weiter verwendbarer Bestandteile im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Beim Altlampen-Recycling fallen etwa 80-90 % Glas an, das auch der Produktion neuer Lampen dient. 7-14% metallische Komponenten sind nur teilweise kreislauffähig und werden industriell oder thermisch verwertet. 1-3% Leuchtstoffpulver kommen zur Verwertung oder auf Spezialdeponien. Anfallendes Quecksilber (weniger als 0,01%) wird recycelt und industriell wiederverwendet. Lightcycle unterstützt mit ihrer Arbeit und ihren Zielen die Anliegen der Kreislaufwirtschaft und trägt mit ihrer Expertise zur Weiterentwicklung formaler Vorgaben auf deutscher und europäischer Ebene bei.