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Bild: Lachlan Ross, Pexels

Das Material der Stadt

In „Der Architekt“ 05/2020 wurde ein Leserbrief von re!source Vorständin Annette von Hagel veröffentlicht. Darin gratulierte sie der Redaktion zur Ausgabe 04/2020 mit dem Thema „Material der Stadt“ und führte aus: „Um auch in Zukunft bauen zu können, müssen zwei Paradigmen transformiert werden: Das Bauen an sich muss sich nachhaltig ändern. Im Neubau müssen bei Architektur, Konzeption, Dokumentation und Produktgestaltung zukünftige hocheffektive Kreisläufe vorausgeplant, im Bestand verbaute Ressourcen bei Rückbau besser genutzt werden. Darüber hinaus muss die Lebenszyklusbetrachtung in den Fokus rücken. Bereits seit vielen Jahren wird in Mitteilungen und Verordnungen der EU auf die Ressourcenverknappung, die Abhängigkeit Europas von Importen aus Krisenregionen sowie die Verlagerung der energieintensiven Produktionen in außereuropäische Staaten hingewiesen. Die Bau- und Immobilienwirtschaft wird zum Umdenken aufgefordert, weil das Bauwesen in der EU und insbesondere in Deutschland der ressourcenintensivste Wirtschaftszweig ist.

Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, findet: „… alles genau auf den Punkt gebracht“ (E-Mail an die re!source Stiftung e.V. vom 07.03.2021).

Der Artikel ist leider nicht online abrufbar; die Ausgabe kann hier (http://derarchitektbda.de/inhalt-20-4/) bestellt werden.

Der Beitrag von re!source Gründungs- und Ehrenmitglied Prof. Dipl.-Ing. Annette Hillebrandt über „Urban Mining Design“ in „Material der Stadt“ ist kostenfrei abrufbar unter https://www.eplusbauko-arch.uni-wuppertal.de/fileadmin/architektur/eplusbauko-arch/Forschung/der_Architekt_4_20/der_architekt_2020-4_material_der_stadt_Hillebrandt.pdf