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BDI empfiehlt umfassende Wirtschaftspolitik zur Bewältigung der Krise

Zur Bewältigung der Corona-Krise in Deutschland schlägt der BDI umfassende wirtschaftspolitische Maßnahmen im Rahmen eines Vierphasenmodells vor. Im Anschluss an die momentane Eindämmungsphase sollte das Hochlaufen der Wirtschaft in der jetzt nachfolgenden Wiedereinstiegsphase wirtschaftspolitisch  begleitet werden von einer Stärkung der Zulieferbeziehungen, einer Unterstützung des Verbrauchervertrauens, einer Wiederherstellung der gestörten Prozessketten sowie gezielter Konjunkturprogramme. Spezifische Maßnahmen schlägt der BDI in den Bereichen Steuerpolitik, Mobilität und Logistik, Digitalisierung und Innovationspolitik, Energie- und Klimapolitik sowie in der Außenwirtschafts- und Rohstoffpolitik vor. In der Energie- und Klimapolitik hält der BDI ein Klima-Konjunkturpaket für sinnvoll, mit dem insbesondere langfristige „Investitionsentscheidungen für CO2-arme Technologien“ gefördert werden sollten. Auf der anderen Seite sollten die Energiekosten teilweise von staatlichen Belastungen befreit werden, um die Liquidität von Unternehmen zu verbessern. In der dritten Phase der Stabilisierung, die möglicherweise erst 2022 erreicht wird, sollten dann vor allem die private Nachfrage gestützt und die Angebotsbedingungen in vielen binnen- und außenwirtschaftlichen Bereichen verbessert werden. In Phase vier würden dann weitere langfristig orientierte Maßnahmen greifen, um die Erholung der Wirtschaft zu stabilisieren.