re!source Stiftung e.V.
Ressourcenwende in der Bau- und Immobilienwirtschaft

Die Bau- und Immobilienwirtschaft steht vor einem gravierenden Wandel. Schwindende Ressourcen machen es unerlässlich, den Materialeinsatz in der Bau- und Immobilienwirtschaft neu zu denken, ressourcenschonender zu gestalten. Das Bewusstsein für diese Herausforderung ist noch unzureichend. Bisherige gesetzliche Regelungen greifen nicht ausreichend, konkrete Verfahrensweisen und Kenntnisse fehlen weitestgehend.

Die re!source Stiftung e.V. steht für die Ressourcenwende in der Bau- und Immobilienwirtschaft und ist eine unabhängige Allianz mit Mitgliedern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik. Sie wurde von Mitgliedern der Bau- und Immobilienwirtschaft 2018 gegründet. Die re!source Stiftung e.V. entwickelt gemeinsame Ziele und Prozesse zur Ressourcenschonung und kommuniziert diese an relevante Zielgruppen. Die re!source Stiftung e.V. möchte eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen durch Umsetzung einer echten zirkulären Wertschöpfung in der Bau- und Immobilienwirtschaft erreichen. Zugleich will sie zur kommunikativen Aufklärung dieses Themas in Wirtschaft und Gesellschaft beitragen.

[+++ Aktueller Hinweis +++ neue Geschäftsadresse: Christinenstraße 19a, 10119 Berlin]

Akteure

Die re!source Stiftung e.V. – Ressourcenwende in der Bau- und Immobilienwirtschaft betrachtet sich als disziplinübergreifende, unabhängige Allianz, die einen übergeordneten Diskurs zum Thema Ressourcenschonendes Bauen ermöglichen will.

Werden Sie Mitglied

Unterstreichen Sie die Verantwortung Ihrer Organisation im Kernbereich des nachhaltigen Ressourceneinsatzes. Werden Sie Mitglied! Alle benötigten Informationen zum Beitritt, sowie Grundsatzpapier und Vereinssatzung finden Sie hier:

Aktivitäten

Ziele zentral entwickeln und dezentral umsetzen. Die Bau- und Immobilienwirtschaft leistet seit Jahren wichtige Beiträge für den sinkenden Energieverbrauch und die Nachhaltigkeit von Wohn- und Nichtwohngebäuden.

  • Rolf Brunkhorst
    Weltweit nimmt der Ressourcenverbrauch zu. Ein großer Teil der Rohstoffe landet im Gebäudesektor. Theoretisch geht damit ein großes Potenzial einher – dann, wenn hochwertig recycelt wird. In der Realität ist man davon jedoch noch weit entfernt.
    Rolf Brunkhorst
    Geschäftsführender Vorstand re!source
  • Prof. Dr. Ing. Sabine Flamme
    Produktverantwortung gibt es bereits in vielen Bereichen, warum nicht auch in der Bau- und Immobilienwirtschaft? Aus meiner Sicht müssen Hersteller ihre Produkte zu Ende denken und nicht nur auf Funktionalität und Design achten.
    Prof. Dr. Ing. Sabine Flamme
    Professur für Ressourcenmanagement, FH Münster, stellv. Vorstandsvorsitzende re!source
  • Univ. Prof. Annette Hillebrandt
    Hersteller und Planer müssen umdenken. Ich plädiere für geschlossene Produktkreisläufe, die wertvolle Ressourcen nicht ”downcyceln”, sondern in eine echte Kreislaufwirtschaft zurückführen.
    Univ. Prof. Annette Hillebrandt
    Architektin, BDA, Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf, Materialkunde, Bergische Universität Wuppertal
  • Reinhold Rünker
    Die zirkuläre Wertschöpfung sehen wir als ein Ermöglichungsprogramm für eine hochindustrialisierte Gesellschaft und industriepolitisches Innovationskonzept mit neuen Produkten, neuen Geschäftsmodellen und neuem Denken (Rethink!)
    Reinhold Rünker
    Ministerium für Wirtschaft NRW, StäV.III Wirtschaftspolitik
  • Annette von Hagel
    Rückbau ist nicht ausschließlich ein Thema am Ende des Lebenszyklus einer Immobilie, sondern ein permanenter Prozess.
    Annette von Hagel
    Geschäftsführender Vorstand re!source
  • Manfred Fuchs, Europäische Kommission
    Grundsätzlich soll der Aspekt Recycling in der Bewertung von Gebäuden zukünftig mehr gewichtet werden. Dabei spielen nicht nur die Produkte, die verbaut werden, eine Rolle.  Das Gebäude insgesamt, auch die Phase nach der Nutzung, muss betrachtet werden.
    Manfred Fuchs, Europäische Kommission
    Directorate General for Internal Market, Industry, Entrepreneurship and SMEs
  • Dr. Markus Beukenberg
    Ein Produktlebenszyklus endet nicht mit Ende der Nutzung, sondern bezieht die Phase danach mit ein. Hier muss die Industrie eine völlig neue Sichtweise entwickeln.
    Dr. Markus Beukenberg
    CTO WILO SE
  • Thomas Lauritzen
    Gebäude sind DAS Rohstofflager für mineralische Materialien, Metalle und Kunststoffe. Für zukünftige Bauvorhaben ist eine zirkuläre Wertschöpfungskette unabdingbar. Nur der Industriezweig, der hierzu Lösungen anbieten kann, wird auch weiterhin nachhaltige Geschäftserfolge erzielen können.
    Thomas Lauritzen
    Leiter Internal Services und Unternehmenssprecher, Schüco International KG in Bielefeld
  • Anja Rosen
    Als Architekten und Ingenieure verplanen und verbauen wir heute in unserer rohstoffhungrigen Zeit bereits die Ressourcen nachfolgender Generationen. Wir müssen Gebäude so gestalten, dass die Materialien leicht zurückgewonnen und verwertet werden können.
    Anja Rosen
    energum GmbH, agn-Gruppe
  • Frank Steffens
    Die Bauwirtschaft wird auch in Zukunft auf große Rohstoff- und Baumaterialmengen angewiesen sein. Es ist an der Zeit, Überlegungen anzustellen, wie diese im Sinne einer echten zirkulären Wertschöpfung bereitgestellt werden können.
    Frank Steffens
    Geschäftsführer, Brüninghoff Gruppe
  • Jochen Flasbarth
    Ressourcenschutz muss genauso selbstverständlich werden wie Klimaschutz. Und er muss im Alltag gelebt und durchgesetzt werden und zwar auf allen Ebenen, auf Seite der Politik, der Industrie und der Konsumenten.
    Jochen Flasbarth
    Staatssekretär, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
  • Matthias Kopp
    Dass das Thema Umgang mit Ressourcen kein Nischenthema ist, spiegelt sich auch in der Betrachtung der „Global Risc Landscape 2017“ wieder: Viele der genannten Risiken haben damit zu tun, wie mit den Ressourcen umgegangen wird.
    Matthias Kopp
    WWF Deutschland Finanzsektor und Energie